Weihnachtsmarkt-Wahnsinn: Wortverbote, Terror-Haftung für Veranstalter und die Kapitulation des Rechtsstaats.H
Es sind Tage in Deutschland, an denen man sich morgens die Augen reibt und fragt: Ist das noch Realität oder schon eine düstere Satire? Die Vorweihnachtszeit, eigentlich ein Fest der Besinnlichkeit und Tradition, wird zunehmend zum Spiegelbild eines Landes, das seine Identität verliert und vor den selbst geschaffenen Problemen kapituliert. Zwei aktuelle Vorfälle, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber denselben Geist atmen, lassen die Alarmglocken schrillen: Eine junge Musikgruppe wird angefeindet, weil sie das Wort “Weihnachtsmarkt” benutzt, und in Magdeburg erklärt der Staat eine Veranstalterin kurzerhand zur potenziellen “Terror-Verursacherin”.
Das verbotene Wort: Wenn Tradition zur Provokation wird
Fangen wir mit dem an, was man nur als kulturellen Selbsthass bezeichnen kann. Eine Gruppe junger Musikerinnen berichtete kürzlich fassungslos, dass sie “böse Nachrichten” erhalten habe. Der Grund? Sie hatten angekündigt, auf “Weihnachtsmärkten” aufzutreten. Nicht auf “Lichterfesten”, nicht auf “Wintermärkten”, sondern auf Weihnachtsmärkten.
“Uns ist nicht ganz klar, ob man das jetzt nicht mehr sagen darf”, zeigten sich die Mädchen verunsichert. Soweit sind wir also schon: Die bloße Nennung eines christlichen Traditionsfestes löst bei einer lauten, ideologisch verblendeten Minderheit Schnappatmung aus. Es ist der vorauseilende Gehorsam einer Gesellschaft, die sich lieber selbst verleugnet, als “anzuecken”. Wenn wir uns nicht mehr trauen, unsere Feste beim Namen zu nennen, haben wir kulturell bereits aufgegeben.

00:00
00:01
01:31
Der Skandal von Magdeburg: Kapitulation vor dem Terror
Doch während der sprachliche Wahnsinn “nur” wütend macht, bedroht der bürokratische Irrsinn in Magdeburg unsere Freiheit ganz konkret. Dort sollte der Weihnachtsmarkt fast nicht stattfinden. Die Begründung des Landesverwaltungsamtes ist ein Offenbarungseid des Rechtsstaats: Die Veranstalterin erhielt die Weisung, dass die Marktfestsetzung nicht erteilt werden dürfe.
Warum? Weil sie durch die Durchführung des Marktes “Mitverursacherin einer neuen Gefahrenquelle” sei und ein “Anschlagsziel” schaffe. Man muss diesen Satz zweimal lesen, um die Perfidie zu begreifen: Der Staat, dessen ureigenste Aufgabe die innere Sicherheit und die Terrorabwehr ist, zieht sich zurück. Stattdessen erklärt er diejenigen zu Schuldigen, die einfach nur ein friedliches Fest organisieren wollen.
Die Forderung der Behörden: Den Markt “einhäusen”, Zugangskontrollen schaffen, Festungsanlagen bauen. Die Botschaft ist klar: Wer öffentlich lebt und feiert, ist selbst schuld, wenn er angegriffen wird. Es ist eine Täter-Opfer-Umkehr par excellence, staatlich abgesegnet.
Ulrich Siegmunds Abrechnung im Landtag
In diese Wunde legte Ulrich Siegmund im Landtag von Sachsen-Anhalt den Finger. In einer viral gegangenen Rede konfrontierte er die Landesregierung mit ihrem Versagen. “Der CDU-geführte Verfassungsschutz überwacht jedes AfD-Kaffeekränzchen, aber hier war er nicht in der Lage zu handeln”, donnerte Siegmund.
Er zeichnete das Bild einer Regierung, die völlig falsche Prioritäten setzt. Während im Koalitionsvertrag seitenweise über “geschlechter- und diversitätsgerechte Gesundheitsversorgung” und die Betreuung von “Trans* und nicht-binären Personen” schwadroniert wird, fehlt es auf dem Land an der einfachsten medizinischen Grundversorgung.
Besonders brisant waren die Zahlen zur Sicherheitslage, die Siegmund präsentierte: Eine Explosion der Messerdelikte von 600 Fällen im Jahr 2014 auf 1000 Fälle im Jahr 2024 in Sachsen-Anhalt. Ein drastischer Anstieg der nicht-deutschen Tatverdächtigen um 70 Prozent in vier Jahren. “Das ist ihre Verantwortung, CDU”, rief er ins Plenum. Fakten, die in den Mainstream-Medien oft nur als Randnotiz auftauchen oder relativiert werden.

Die “Anti-Deutschland-Koalition”
Siegmunds Fazit ist hart, aber für viele Bürger nachvollziehbar: Wir werden von einer “Anti-Deutschland-Koalition” regiert. Einer Koalition, die “Vielfalt” und “Klima” als Mantras vor sich herträgt, aber die Realität der Bürger ignoriert. Eine Realität, in der man sich zweimal überlegt, ob man noch sicher über den Weihnachtsmarkt schlendern kann. Eine Realität, in der Veranstalter erpresst werden, Hochsicherheitszonen zu errichten, weil der Staat die Grenzen nicht kontrolliert.
Die Absurdität gipfelt darin, dass Politiker sich hinstellen und behaupten, wer diese Zustände benenne, rede das Land schlecht. Doch es ist genau umgekehrt: Wer dieses Land liebt, muss diese Missstände benennen. Unser Land ist nicht wegen, sondern trotz dieser Politik noch funktionsfähig, weil Bürger jeden Tag den Laden am Laufen halten.

Ein düsterer Ausblick
Die Ereignisse rund um die eingeschüchterte Mädchengruppe und den fast verhinderten Magdeburger Weihnachtsmarkt sind Warnsignale. Sie zeigen, wie weit die Erosion unserer Sicherheit und unserer kulturellen Selbstverständlichkeit bereits fortgeschritten ist. Wenn wir akzeptieren, dass “Weihnachtsmarkt” ein problematisches Wort ist und dass Feiern nur noch hinter Bollwerken stattfinden kann, dann haben die Feinde unserer Freiheit bereits gewonnen.
Es wird Zeit, dass die Politik aufhört, Symptome zu verwalten und anfängt, die Ursachen zu bekämpfen. Bis dahin bleibt uns nur, trotzig zu bleiben: Wir gehen auf den Weihnachtsmarkt. Und wir nennen ihn auch so. Jetzt erst recht.




