Wie SS-Soldaten Gefangene mit „Stehzellen“ hinrichteten: Eingesperrt in einem aufrechten Sarg – der „Stehbunker“ wurde zu einer der GRAUENVOLLSTEN Konstruktionen des Holocaust (INHALTSWARNUNG: GRAFISCHE BESCHREIBUNG VON HINRICHTUNGEN).H

EXTREM SENSIBLE INHALTE – NUR FÜR PERSONEN AB 18 JAHREN:
Dieser Artikel behandelt sensible historische Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, darunter Folter und Bestrafung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Die Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken, um das Verständnis der Vergangenheit zu fördern und zur Reflexion darüber anzuregen, wie Gesellschaften ähnliche Tragödien in Zukunft verhindern können. Sie befürworten oder verherrlichen keinerlei Form von Gewalt oder Extremismus.

Die Stehbunker, im Deutschen als Stehzellen bekannt, zählen zu den brutalsten Foltermethoden der Geschichte und wurden von den Nazis in Konzentrationslagern wie Dachau und Auschwitz während des Zweiten Weltkriegs angewendet. In diesen winzigen, kaminartigen Kammern mussten die Gefangenen über lange Zeiträume, oft tagelang oder nächtelang, in beengten Positionen stehen, was zu extremen körperlichen und seelischen Qualen, Erschöpfung und häufig zum Tod führte. Sie waren darauf ausgelegt, den menschlichen Willen zu brechen, ohne direkt zu töten, und verdeutlichten die systematische Grausamkeit der SS, die psychischen Terror mit körperlicher Schwächung verband. In Dachau wurden sie Ende 1944 aufgrund der Überbelegung eingerichtet; in Block 11 von Auschwitz (dem „Todesblock“) wurden über Nacht mehrere Gefangene in vier solcher Zellen festgehalten. Obwohl die Methode nicht immer tödlich verlief, lag ihre Tragik in der langsamen Aushöhlung des Lebens; Überlebende berichteten von Halluzinationen und Zusammenbrüchen. Diese Strafe, Teil der umfassenderen Gräueltaten des Holocaust, richtete sich gegen Regelbrecher, Ausbrecher oder Verhörte. Eine objektive Untersuchung der Funktionsweise des Systems legt die Entmenschlichung in den NS-Lagern offen und unterstreicht die Notwendigkeit, sich an solche Gräueltaten zu erinnern, um Intoleranz zu bekämpfen und eine ethische Behandlung in Justizsystemen weltweit zu gewährleisten.
Der Stehbunker entstand als Weiterentwicklung früherer Stehstrafen, wurde aber von den Nazis zur maximalen Folter in ihren Lagern missbraucht. Im Block 11 von Auschwitz, der 1940 als Lagergefängnis errichtet wurde, befanden sich im Keller vier Stehzellen, jede kleiner als ein Quadratmeter (etwa 90 × 90 cm). Der Zugang erfolgte durch eine niedrige, vergitterte Luke im Boden, die durch eine Holztür verschlossen war. Bis zu vier Gefangene wurden in jede Zelle gepfercht und mussten in völliger Dunkelheit zusammengekauert stehen. Ein nur 5 × 5 cm großes Gitter sorgte für minimale Luftzufuhr – kaum ausreichend, um sofortiges Ersticken zu verhindern, führte aber zu einer CO₂-Anreicherung und Hyperventilation.

Die Strafen dauerten in der Regel Nächte: Nach der Tagesarbeit wurden die Häftlinge von abends bis morgens eingesperrt, und dies wiederholte sich tagelang je nach Vergehen wie Sabotage oder Widerworten. In Dachau maßen ähnliche Zellen 75 × 80 cm und befanden sich im Bunkerblock für sowjetische Kriegsgefangene und andere. Die Gefangenen standen barfuß auf kaltem Beton, unfähig zu sitzen, sich anzulehnen oder zu bewegen, was zu geschwollenen Beinen, Kreislaufversagen und Organversagen führte. Dehydrierung, Hunger (die kargen Rationen wurden nur sporadisch verteilt) und Wundinfektionen verschlimmerten die Qualen.
Der Tod trat oft nach drei bis zehn Tagen durch Erschöpfung ein, obwohl einige in „mildern“ Haftstrafen länger überlebten. SS-Wachen verschärften die Grausamkeit, indem sie diejenigen schlugen, die zusammenbrachen oder Wasser verweigerten. In Block 11 ergänzte diese Methode andere Foltermethoden wie Dunkelzellen oder Hungerkammern, die für Gestapo-Verhöre genutzt wurden. Schätzungen zufolge starben Tausende auf diese Weise in den Lagern, genaue Zahlen sind jedoch nicht bekannt.
Die Grausamkeit dieser Methode lag in ihrer Passivität – kein aktives Töten, sondern der unausweichliche Zusammenbruch –, was der nationalsozialistischen „Vernichtung durch Arbeit“ entsprach. Zeugenaussagen nach der Befreiung in den Nürnberger Prozessen deckten diese Praxis auf und führten zur Verurteilung der Lagerkommandanten.

Stehzellen, in denen Gefangene auf engstem Raum in aufrechter Position gehalten wurden, führten zu Tode durch Erschöpfung und Entbehrung – eine langsame, sadistische Form der Folter, die als Strafe getarnt war. Diese nationalsozialistische Neuerung verdeutlichte ihre Effizienz, Körper und Geist zu brechen. Durch objektive Betrachtung erkennen wir, wie Regime Grausamkeiten normalisieren, und bekräftigen so die Notwendigkeit des Schutzes der Menschenrechte und ethischer Gefängnisse. Diese Geschichte inspiriert weltweite Bemühungen gegen Folter, fördert das Gedenken an solche systematischen Grausamkeiten, um diese zu verhindern und Gesellschaften aufzubauen, die auf Würde und Gerechtigkeit gründen.
Quellen
Auschwitz.org: „Block 11 / Strafen und Hinrichtungen“
Wikipedia: „Stehzelle“
YouTube: „Stehzellen – Die brutalste Foltermethode der Geschichte?“
Auschwitz.org: „Todesblock“
Facebook: Beitrag über stehende Bunker
YouTube: „Das Verlies von Auschwitz – Schreckliche Stehzellen“
West Cork People: „Stillstehen in einer Stehzelle“
YouTube: „Das Dachau-Verlies – Die Folter in den Stehzellen“
Nationales Museum des Zweiten Weltkriegs: „Ein schockierendes Ausmaß an Brutalität und Erniedrigung: Dachau in Kriegszeiten“
Instagram: Video über stehende Zellen in Auschwitz
Weitere historische Hinweise aus akademischen Quellen zu den Foltermethoden der Nazis.



