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Im Schatten des Krematoriums: Die Verbrechen im Konzentrationslager Ravensbrück.H

Nahe dem Krematorium des Konzentrationslagers Ravensbrück concentration camp entstand in den letzten Kriegsmonaten ein Ort, der bis heute für das äußerste Maß an Entmenschlichung steht. In unmittelbarer Nähe der Verbrennungsanlagen wurde eine provisorische Gaskammer errichtet – ein weiterer Schritt in der systematischen Vernichtung von Menschen, die das nationalsozialistische Regime als „unerwünscht“ definierte.

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Ravensbrück, etwa 90 Kilometer nördlich von Berlin gelegen, war das größte Konzentrationslager für Frauen im Deutschen Reich. Seit seiner Errichtung 1939 wurden dort über 100.000 Frauen und Kinder inhaftiert. Die Gefangenen stammten aus ganz Europa: politische Widerstandskämpferinnen, Jüdinnen, Sinti und Roma, sogenannte „Asoziale“, Zeuginnen Jehovas und viele andere Gruppen, die verfolgt wurden. Später kamen auch Männer in ein separates Nebenlager.

Die Lebensbedingungen waren katastrophal. Überfüllte Baracken, unzureichende Ernährung, Zwangsarbeit und brutale Misshandlungen bestimmten den Alltag. Viele Frauen mussten in angeschlossenen Rüstungsbetrieben arbeiten, andere verrichteten schwere körperliche Arbeit unter extremen Bedingungen. Krankheiten breiteten sich rasch aus, medizinische Versorgung war kaum vorhanden oder wurde bewusst verweigert. Zusätzlich wurden an Gefangenen grausame medizinische Experimente durchgeführt.

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