DER „UPRIGHT JERKER“ – Tod durch umgekehrtes Erhängen: die BRUTALSTE Hinrichtungsmethode der Geschichte, aber zugleich ein SCHOCKIERENDES fehlgeschlagenes Experiment (INHALTSWARNUNG: GRAFISCHE BESCHREIBUNG EINES GEWALTSAMEN TODES).H

Mehr entdecken
Time Capsule
AirPort Time Capsule
EXTREM SENSIBLE INHALTE – NUR FÜR PERSONEN AB 18 JAHREN:
Dieser Artikel behandelt sensible historische Ereignisse im Zusammenhang mit Hinrichtungsmethoden in den Vereinigten Staaten, einschließlich Fällen von Justizgewalt. Die Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken, um das Verständnis der Vergangenheit zu fördern und zur Reflexion darüber anzuregen, wie Gesellschaften ähnliche Praktiken in Zukunft verhindern können. Sie befürworten oder verherrlichen keinerlei Form von Gewalt oder Extremismus.

Der „Upright Jerker“, eine amerikanische Variante des Erhängens aus dem 19. Jahrhundert, gilt aufgrund seiner fehlerhaften Konstruktion und der damit verbundenen, lang anhaltenden Qualen als eine der brutalsten Hinrichtungsmethoden der Geschichte. Entwickelt in den 1850er Jahren und in Bundesstaaten wie New Jersey und Pennsylvania angewendet, nutzte er ein System aus Gewichten und Seilzügen, um den Verurteilten ruckartig nach oben zu ziehen, anstatt ihn fallen zu lassen. Ziel war ein schneller Genickbruch, um ein langsames Ersticken zu vermeiden. Die Methode versagte jedoch häufig und führte zu qualvollen Toden durch Ersticken statt durch sofortiges Genickbrechen. Ursprünglich sollte der „Upright Jerker“ das Erhängen „humanisieren“, indem Fehler wie Enthauptung oder anhaltende Qualen reduziert wurden. Doch er erwies sich als kontraproduktiv und erlangte traurige Berühmtheit für seine Unzuverlässigkeit und Grausamkeit. Diese Methode, Teil umfassenderer Strafexperimente in den USA, spiegelte das damalige Streben nach einer effizienten Todesstrafe im Rahmen öffentlicher Spektakel wider. Eine objektive Untersuchung der Funktionsweise offenbart die ethischen Mängel solcher Innovationen und unterstreicht den Trend zur Abschaffung in vielen Ländern sowie die Bedeutung, aus der Geschichte zu lernen, um unmenschliche Strafen abzulehnen und gerechte, rehabilitative Systeme zu fördern.
Der „Upright Jerker“ entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika als Alternative zum traditionellen Hängen, das oft zu missglückten Hinrichtungen führte – ein zu kurzer Fall verursachte langsames Ersticken, ein zu langer die Gefahr der Enthauptung. Das 1856 von Erfindern wie James Van Houten patentierte Gerät nutzte ein Gegengewichtsystem: Die Schlinge war an einem Seil über eine Rolle befestigt, an deren anderem Ende schwere Gewichte (oft 90–135 kg) hingen. Der Verurteilte stand auf einer Plattform; beim Loslassen der Schlinge fielen die Gewichte und rissen den Körper mit plötzlicher Kraft nach oben, um das Genick am zweiten Halswirbel zu brechen.

Theoretisch erzeugte dieser „Aufwärtsruck“ eine gleichmäßige Kraft unabhängig von Größe und Gewicht und minimierte so die Einflussfaktoren. Hinrichtungen fanden in der Öffentlichkeit oder im Halböffentlichen statt, wobei die Vorrichtung aus Würdegründen hinter Sichtblenden verborgen war. In der Praxis versagte sie jedoch häufig: Fehlkalkulierte Gewichte führten zu einem unzureichenden Ruck, sodass die Opfer langsam – manchmal 10 bis 20 Minuten lang – unter qualvollen Krämpfen erstickten. Zuschauer wurden Zeugen grauenhafter Szenen, wie etwa bei der Hinrichtung von James Rodgers im Jahr 1858 in New York, wo er minutenlang lebend hing.
Bis zum frühen 20. Jahrhundert nur sporadisch angewendet, wurde die Todesstrafe aufgrund ihrer Unzuverlässigkeit und des öffentlichen Widerstands zugunsten von elektrischen Stühlen und Gaskammern aufgegeben. Ironischerweise verstärkte diese vermeintlich „humane“ Absicht die Brutalität und verdeutlichte, wie strafrechtliche „Fortschritte“ inmitten der systembedingten Mängel der Todesstrafe oft das Leid verlängerten.

Die sogenannte „Upright Jerker“-Methode – bei der Opfer mithilfe von Gewichten in die Höhe gerissen wurden, um einen vermeintlich schnellen Tod herbeizuführen – entpuppte sich als eine der brutalsten Methoden der Geschichte, die oft qualvolles Leid statt Erlösung brachte. Diese amerikanische Innovation, die auf Effizienz abzielte, verdeutlichte die ethischen Schrecken der Todesstrafe. Eine objektive Betrachtung zeigt, wie „Reformen“ Grausamkeit verschleiern können und bestärkt die Notwendigkeit ihrer Abschaffung und humaner Alternativen. Diese Geschichte mahnt zur Wachsamkeit gegenüber Ungerechtigkeit im Recht und fördert Gesellschaften, die Rehabilitation und Rechte priorisieren, um ein Wiederaufleben vergangener Barbarei zu verhindern.
Quellen
Wikipedia: „Aufrechter Jerker“
Heute hingerichtet: Einträge zu Hinrichtungen im Amerika des 19. Jahrhunderts
Informationszentrum zur Todesstrafe: Geschichte der Hinrichtungsmethoden in den USA
Smithsonian Magazine: „Aufstieg und Fall des Galgens in Amerika“
Weitere historische Hinweise aus wissenschaftlichen Quellen zur Strafgeschichte.



