DER EISERNE TODESKRAGEN: der GRAUENHAFTE Mechanismus der Garrotte – in Spanien bis in die 1970er Jahre verwendet – obwohl es sich nur um einen einfachen Draht handelte, war sie eine der BRUTALSTEN Hinrichtungsmethoden der Geschichte (INHALTSWARNUNG: GRAFISCHE BESCHREIBUNG EINER HINRICHTUNG).H
EXTREM SENSIBLE INHALTE – NUR FÜR PERSONEN AB 18 JAHREN:
Dieser Artikel behandelt sensible historische Ereignisse im Zusammenhang mit Hinrichtungsmethoden, darunter auch Fälle von Justizgewalt in verschiedenen Kulturen. Die Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken, um das Verständnis der Vergangenheit zu fördern und zur Reflexion darüber anzuregen, wie Gesellschaften ähnliche Ungerechtigkeiten in Zukunft verhindern können. Sie befürworten oder verherrlichen keinerlei Form von Gewalt oder Extremismus.
Scopri di più
Time Capsule
Rommel, la volpe del deserto
the Desert Fox

Die Garotte zählt zu den berüchtigtsten Hinrichtungsmethoden der Geschichte. Dieses Strangulationsinstrument entwickelte sich von einfachen Schlingen zu mechanischen Werkzeugen für die Todesstrafe. Ursprünglich im antiken Rom eingesetzt und im mittelalterlichen Spanien verfeinert (garrote vil), bestand sie darin, den Hals mit einer Schnur, einem Draht oder einem Eisenkragen zu umschließen, der mittels einer Schraube oder eines Hebels festgezogen wurde, um das Rückgrat zu brechen oder das Opfer zu ersticken. Sie wurde als „barmherzig“ für den schnellen Tod im Vergleich zu Verbrennen oder Erhängen angepriesen und in der spanischen Inquisition gegen Ketzer, in Kolonialreichen gegen Rebellen und in Spanien bis 1974 angewendet. Die Brutalität lag in der kontrollierten Erstickung, die oft öffentlich stattfand, um Menschenmengen abzuschrecken, und im Falle eines Fehlers durch langwierige Qualen die Würde des Opfers verweigerte. In anderen Anwendungsbereichen (z. B. zur Unterdrückung von Feindseligkeiten im Militär) war sie nicht immer tödlich; in der gerichtlichen Form zielte sie auf einen Bruch des Halswirbels ab. Eine objektive Untersuchung der Funktionsweise des Systems offenbart die Mischung aus „Effizienz“ und Grausamkeit in der vormodernen Justiz und hebt kulturelle Verschiebungen hin zur Abschaffung hervor (z. B. die spanische Verfassung von 1978). Zudem wird deutlich, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen, um unmenschliche Strafen zugunsten ethischer, rehabilitativer Systeme abzulehnen.
Die Geschichte der Garotte lässt sich bis ins Rom des 1. Jahrhunderts v. Chr. zurückverfolgen, wo sie als Strangulationsinstrument diente. Berühmt wurde sie jedoch im mittelalterlichen Spanien während der Inquisition (1478–1834), wo sie als „barmherzige“ Alternative zum Verbrennen – also dem Erwürgen vor dem Verbrennen des Körpers – bekehrten Ketzern vorbehalten war. Im 19. Jahrhundert waren mechanische Garrotten mit eisernen Halsbändern und Schrauben Standard bei der Hinrichtung in Spanien und seinen Kolonien.

Bei der Hinrichtung saß der Verurteilte auf einem Hocker oder Stuhl, den Rücken an einen Pfosten gelehnt. Ein eiserner Kragen umschloss den Hals und war hinten mit einem Schraubmechanismus verbunden. Der Henker drehte an einer Kurbel und trieb die Schraube nach vorn, um den Kragen zusammenzudrücken und so die Wirbel am Hirnstamm zu zerquetschen – theoretisch mit sofortiger Wirkung. Bei falscher Ausrichtung führte dies jedoch zu langsamer Strangulation, wobei die Opfer minutenlang zuckten. Frühe handgeführte Garotten bestanden aus Draht oder Schnur mit Holzgriffen zum Drehen, mechanische Garotten gewährleisteten jedoch eine gleichmäßige Wirkung.
Obwohl es als human angepriesen wurde – da es Blutvergießen wie bei der Enthauptung oder langes Leiden wie beim Erhängen vermied –, handelte es sich um psychische Folter, bei der die Opfer die allmähliche Verschärfung der Qualen miterlebten. Im militärischen Kontext, wie etwa bei der „Loupe“ (Doppelschlinge) der französischen Fremdenlegion, brachte sie Wachen schnell zum Schweigen. Öffentliche Zurschaustellungen auf Plätzen verstärkten die Abschreckungswirkung, die Leichen wurden zur Schau gestellt.
Die Behauptung, es handle sich um „barmherzige“ Bestattungen, war ironisch: Fehlerhafte Verfahren verlängerten die Qualen, und die kulturelle Verweigerung von Bestattungsriten verschärfte die spirituellen Leiden. In den meisten Ländern wurde die Praxis bis zum 20. Jahrhundert abgeschafft; in Spanien wurde sie zuletzt 1974 unter Franco für politische Dissidenten angewendet.

Die Hinrichtung durch die Garotte erfolgte durch allmähliches Zuziehen eines Halsbandes, das den Hals zerquetschte oder zum Ersticken führte. Oft wurde sie als barmherzig gepriesen, verursachte aber, wenn sie nicht perfekt ausgeführt wurde, grausames Leid. Die Grausamkeit dieser Methode – kontrollierter Tod unter öffentlicher Schande – verdeutlicht die Abschreckung, die in der Vergangenheit durch Justizmaßnahmen erfolgte. Objektive Betrachtung zeigt, wie „Innovationen“ Unmenschlichkeit verschleierten und unterstreicht so den Wert moderner Abschaffungsbestrebungen. Diese Geschichte mahnt Gesellschaften, ethischer Bestrafung, fairen Gerichtsverfahren und Menschenrechten höchste Priorität einzuräumen und sicherzustellen, dass die Lehren aus vergangenen Gräueltaten in mitfühlende, von solchem Terror freie Justizsysteme fließen.
Quellen
Wikipedia: „Garrot“
Mittelalterliches Foltermuseum: „Garrottenhinrichtung: Der stille Tod der Gerechtigkeit“
YouTube: „Die letzte Hinrichtung durch die Garotte in der Geschichte“
Britannica: „Garrotte | Spanische Inquisition, Mittelalterliche Bestrafung, Strangulation“
Reddit (r/SnapshotHistory): „Tod durch Erhängen 1901“
Weitere historische Hinweise aus akademischen Quellen zu Hinrichtungsmethoden.




